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Neue Funktionen in XENTIS: Immobilien effizienter verwalten

XENTIS Immobilien

Mit den neuen Real-Estate-Funktionen erhält XENTIS einen Arbeitsbereich für immobilienspezifische Prozesse.

Das neue Register «Immobilien» führt drei eng miteinander verbundene Bereiche zusammen: eine konsolidierte Übersicht über die Immobilien, die Verwaltung der Anschaffungskosten sowie Abgrenzungen und Projektionen für Erträge und Aufwendungen aus Immobiliengeschäften. So stehen die relevanten Informationen dort zur Verfügung, wo die zugrunde liegenden Fonds-, Portfolio- und Positionsdaten bereits geführt werden.

«Durch die Erweiterung unseres Alternative Investment Moduls bringen wir die für direkt gehaltene Immobilien relevanten Informationen in einem klaren fachlichen Kontext zusammen», erklärt Zoran Sucic, Senior Business Analyst bei Profidata. «Das schafft Transparenz vom einzelnen Kosten- oder Ertragsmodell bis zur konsolidierten Fondsübersicht und reduziert wiederkehrende manuelle Arbeiten.»

 

Alle Vorteile auf einen Blick

 

Immobilienspezifische Informationen an einem Ort: Immobilienstamm- und Bewertungsdaten, Anschaffungskosten sowie Ertrags- und Aufwandshochrechnungen finden sich in einem gemeinsamen fachlichen Arbeitsbereich.

Weniger wiederkehrender manueller Aufwand: Die relevanten Berechnungsparameter werden einmalig hinterlegt und stehen anschliessend für die periodische Verarbeitung der Abschreibungen und Hochrechnungen zur Verfügung.

Periodengerechte Berücksichtigung: Erwartete Erträge und Aufwände lassen sich den wirtschaftlich relevanten Bewertungsperioden zuordnen, unabhängig vom tatsächlichen Zahlungszeitpunkt.

Mehr Transparenz je Immobilie: Historische Anschaffungskosten, bisherige Abschreibungen, verbleibende Beträge sowie bereits berücksichtigte und noch erwartete Erträge und Aufwände bleiben jederzeit im Blick.

Flexible Auswertungsmöglichkeiten: Die Immobilienbestände lassen sich nach Fonds, Portfolio, Immobilie, Land, Bewertungsstichtag und frei definierbarem Auswertungszeitraum analysieren.

Nachvollziehbare Verarbeitung: Historisierte Konfigurationen und Verarbeitungsprotokolle unterstützen eine transparente und kontrollierte Bearbeitung der immobilienspezifischen Geschäftsfälle.

Mehr Effizienz bei der Administration direkt gehaltener Immobilien: Mit den neuen Real-Estate-Funktionen baut Profidata die Unterstützung von Immobilienfonds in XENTIS gezielt weiter aus. Anwender erhalten einen klar strukturierten Arbeitsbereich für die Konfiguration, Verarbeitung und Auswertung immobilienspezifischer Sachverhalte.

Wie diese Vorteile im Detail zustande kommen, zeigt sich am besten im Zusammenspiel der drei Bereiche, aus denen sich das neue Register zusammensetzt.

 

 

Tiefer einsteigen ins Modul

 

Anschaffungskosten transparent verwalten

Aktivierte Anschaffungskosten lassen sich in XENTIS als mit der jeweiligen Immobilie verknüpfte Positionen führen. In der neuen Ansicht werden die für die Abschreibung erforderlichen Angaben wie Beginn, Ende und Berechnungsusanz hinterlegt. Auf dieser Grundlage ermittelt die periodische Verarbeitung den linearen Abschreibungsbetrag, berücksichtigt den verbleibenden Saldo und aktualisiert die entsprechende Position.

Damit unterstützt XENTIS insbesondere die nachvollziehbare Unterscheidung zwischen den historischen Anschaffungskosten, den bereits abgeschriebenen Beträgen und dem verbleibenden Restbuchwert. Auch nachträglich hinzugekommene Anschaffungskosten lassen sich im Rahmen der verbleibenden Abschreibungsperiode berücksichtigen. Die zugrunde liegende Verarbeitung berechnet die periodischen Beträge anteilig. Sie begrenzt sie auf den noch vorhandenen Saldo und verhindert eine doppelte Verarbeitung derselben Position und Periode.

 

Erträge und Aufwände periodengerecht hochrechnen

Wiederkehrende Erträge und Aufwände – etwa Mieterträge, Hauswartkosten, Gebühren oder Gutachterkosten – fallen nicht immer zu genau dem Zeitpunkt an, zu dem sie wirtschaftlich verursacht werden. Für eine sachgerechte Bewertung müssen diese Beträge deshalb den jeweiligen Bewertungsperioden zugeordnet werden.

Mit dem Immobilienmodul lassen sich entsprechende Modelle neu auf Fonds-, Portfolio- oder Immobilienebene definieren. Dazu werden unter anderem die Ertrags- oder Aufwandsart – etwa Mieterträge, Facility Management Fees oder Honorare –, die Periodizität, die Laufzeit, die Berechnungsusanz, die Währung und der Betrag erfasst. Bei Bedarf lässt sich das Modell direkt einer bestimmten Immobilie zuordnen oder global auf Ebene des Portfolios hinterlegen.

Nach der Aktivierung steht das Modell für die periodische Verarbeitung zur Verfügung. Diese berücksichtigt die Bewertungskadenz und berechnet die abzugrenzenden Beträge anteilig anhand der hinterlegten Laufzeit und Berechnungsregeln. Dadurch können beispielsweise unterjährig beginnende Mietverträge, im Voraus vereinnahmte Erträge oder erst später eintreffende Rechnungen periodengerecht in die Bewertung einfliessen.

 

Immobilien auf Fonds- und Portfolioebene im Überblick

Den Abschluss bildet die neue Immobilienübersicht. Sie führt die Ergebnisse aus den Anschaffungskosten sowie den Ertrags- und Aufwandsmodellen in einer konsolidierten Darstellung zusammen und reichert diese um wertvolle Stamm- und Bewertungsdaten an. Jede Immobilie wird in einer eigenen Zeile dargestellt und mit den dazugehörigen Werten verknüpft.

Anwender können einen Bewertungsstichtag sowie einen individuellen Auswertungszeitraum festlegen. So lässt sich unterscheiden zwischen Werten, die zu einem bestimmten Stichtag gelten, und Beträgen, die innerhalb einer Periode bereits berücksichtigt wurden oder bis zum Periodenende noch erwartet werden. Standardmässig orientiert sich der vorgeschlagene Zeitraum am Geschäftsjahr des ausgewählten Bewertungsstichtags; auch Quartals-, Halbjahres- oder individuell definierte Betrachtungen sind möglich.

Je nach verfügbarer Konfiguration und fachlichen Verknüpfungen kann die Übersicht unter anderem folgende Informationen zusammenführen:

  • Bewertung und Stammdaten der Immobilie
  • bereits berücksichtigte und noch erwartete Erträge
  • bereits berücksichtigte und noch erwartete Aufwände
  • historische Anschaffungskosten und verbleibende Abschreibungsbeträge
  • tatsächliche Zahlungen und Abweichungen gegenüber den Hochrechnungen
  • konsolidierte Werte in Positions- und Referenzwährung

Die Übersicht dient damit als zentraler Einstiegspunkt für die Analyse der immobilienspezifischen Daten eines Fonds oder Portfolios.

 

Der nächste Schritt: Sprechen Sie mit unseren Experten


Mit den neuen Real-Estate-Funktionen wächst XENTIS über die reine Positionsverwaltung hinaus zu einem Werkzeug, das die betriebswirtschaftliche Realität direkt gehaltener Immobilien greifbar macht – von der einzelnen Abschreibung bis zur konsolidierten Fondssicht. Wer Immobilienbestände heute noch über mehrere Systeme und manuelle Zwischenschritte hinweg verwaltet, gewinnt damit spürbar an Zeit.

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Unser Experte Zoran Sucic zeigt Ihnen gerne, wie sich die neuen Real-Estate-Funktionen in Ihre bestehenden Prozesse integrieren lassen.

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